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2. Ramsauer Beerpongmeisterschaften

 

 

 

Letzten Samstag war es wieder Zeit für Meisterschaften. Nicht nur irgendeine Meisterschaft, sondern die Ramsauer Beerpongmeisterschaften. Oder wie wir es auch nennen können: Der Coach (ex-Coach ab nächste Saison) hat uns wieder zum Grillen eingeladen.

 

Inspiriert vom Beachvolleyball wurde für dieses Ereignisreiche Spiel die Double-out Variante gewählt. In Deutsch übersetzt: 2 x Mal verlieren und man ist raus.  Um die Spannung noch ein wenig zu erhöhen gab es vom neuen Coach einen Preis: Freikarte für ein GCDW Spiel. Da wollten natürlich alle nur noch gewinnen.

 

Während des Turniers gab es allerdings ein paar Probleme. Ramsau liegt wie wir alle wissen sollten in der Reichertsheimer Hügellandschaft und leider ist der Wind auf Hügeln immer etwas stärker als der Wind im Windschutzgebied München. Für den Schutz aus Westlicher Richtung gab es noch eine Windschutzanlage. Für den Wind aus Ost- , Süd- und überköpflicher Richtung allerdings nicht.

 

Leider war der Windschutz nicht das größte Problem. Um halb 11 abends, beim 6. Spiel war das Fass auf einmal leer. Schlau wie wir waren hatten wir eine Notration mit: einen Kasten.

 

Um 22:50 dann das nächste Problem: Der Kasten war leer. Mit Hilfe von Tipps aus der lokalen Bevölkerung wurde ein Auto gestartet und fuhren wir zur 24 Stunden-Tankstelle.

 

Leider bedeutet 24 Stunden geöffnet in der Reichertsheimer Hügellandschaft vor allem dass man 24 Stunden lang tanken kann. Von Bier keine Spur. Zum Glück gibt es mehr als eine Tankstelle. Nach 20 Minuten Autofahrt waren wir beim Esso, und da gab es tatsächlich Bier. Haufenweise Bier. Kästen von allen möglichen Marken, Kühles Bier, alles gab es. Auf der Frage ob es auch einen gekühlten Kasten gab war die Antwort aber leider: „ es gibt gar keinen Kasten“. In Reichtersheim gibt es anscheinend ein Bier-abgabeverbot nach 22:00 Uhr.

 

Die maximale Anzahl der Biere die wir mitnehmen konnten war 4, pro Person.
Leider waren wir nur zu zweit. Jegliche Bettelversuche ob wir mehr Bier mitnehmen konnten, wir nach dem Raus und wieder Rein kommen wieder Bier kaufen konnten oder in 10 Minuten das ganze Prozedere neu starten konnten wurden verneint. So kamen Zwei enttäuschte Bierbesorger wieder bei der Meisterschaft an, mit 8 7 Bier.

 

Es wurde eine zweite Fahrt unternommen mit gleichem Fahrer und vier neue Beifahrer. Da der Fahrer seine Brille entfernt hatte beim Eingang wurde er nicht wieder erkannt und so kamen 5 Stolze Männer mit 20 Bier zurück und konnte die Meisterschaft bis in den späten Morgenstunden fortgesetzt werden.

 

Gewinner waren Paul und der neue Trainer (den wir natürlich alle haben gewinnen lassen).  Wie beide sich das eine Ticket aufteilen war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.