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Reisebericht Teil 5: Ans Ende der Welt

Am Samstag hieß es: Pech für alle Morgenmuffel. Denn damit die Damen I pünktlich zum Spielbeginn um 11 Uhr am Spieltort eintreffen konnten, wurde die Abfahrtszeit auf zwischen 8.30 und 9.00 Uhr vereinbart. Damit man aber überhaupt ans Ende der Welt starten kann, ist es notwendig, dass alle Spieler zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Abfahrtsort erscheinen. Dies war für eine Spielerin, S. Kopfspitz (der Name wurde zum Schutz der Spielerin abgeändert) leider nicht möglich, sodass sich doch die Abfahrtszeit für alle Mannschaften auf 9 Uhr verzögerte. Die Reise startete.

 

 

 

Leider führte nur 1/3 der gesamten Strecke von insgesamt 100 km über eine Autobahn, was folglich bedeutete, dass wir 1 Stunde über Wald und Wiesen fuhren. An dieser Stelle möchten wir dem zuständigen Infrastrukturarchitekten für die abwechslungsreiche Verkehrsführung danken, die durch drölf Kreisverkehre geprägt ist. Nach über 1,5 h Fahrtzeit, wovon ca. 10 Minuten für die „Reise nach Jerusaweidach“ an einem beschrankten Bahnübergang drauf gingen und mehrfachen Beschwerden über Übelkeit, kamen wir in dem süßen Örtchen Kirchweidach (Gemeinde mit 2.283 Einwohnern) an.

 

 

 

Unsere Gastgeber des FC Kirchweidach wussten wohl um unsere Umstände und tischten dafür ein grandioses Buffet auf – danke dafür!

 

 

 

Achja, aber eigentlich sind wir ja des Volleyballspielens wegen gekommen:

 

 

 

Das erste Spiel wurde durch unser erstklassiges Schiedsgericht mit lediglich einer mündlichen Verwarnung geleitet.

 


Im zweiten Spiel stellten wir nach ca. 10 Minuten fest, dass das Spiel ja schon begonnen hatte, sodass dieser Satz mit 25:10 gegen uns ausging. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Niederlage und mit dem reichhaltigen Buffet gibt, bleibt fraglich. Mit einem 3:2-Ergebnis gingen wir jedoch als Sieger vom Feld (2:3 mit 25:10, 22:25, 25:18, 11:25, 12:15).

 

 

 

Nach einer zu kurzen Pause am Buffet spielten wir gegen den TSV Mühldorf. Auch hier verloren wir den ersten Satz (Zusammenhang Buffet – Niederlage?, s.o.). Der zweite Satz wurde leider durch eine Verletzung der einzigen Zuspielerin an diesem Tag durcheinander gebracht. Lediglich durch einen ausnahmsweisen Wechsel (Regel 15.7, Abs. 1 des Regelwerkes) konnten wir das Spiel fortsetzen. So konnte eine gewisse S. Kopfspitz ihre Flexibilität nicht nur bei Abfahrtszeiten sondern auch im Spiel unter Beweis stellen. Nach insgesamt fünf hart gekämpften Sätzen gaben wir den Sieg am Ende leider doch ab (3:2 mit 25:23, 20:25, 25:18, 9:25 und 15:11).

 

 

 

An diese Stelle auch noch ein Dank für die super Erstversorgung. Und haben wir uns schon für das großartige Buffet bedankt?

 

 

 

Volleyball ist ein toller Sport.