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Forstenrieder Park: Sport, Entspannung und wilde Tiere

Forstenried ist in erster Linie ein Wohnviertel der Landeshauptstadt. Es besitzt einen weitestgehend erhaltenen, historischen Dorfkern. Überregional bekannt ist Forstenried aufgrund der Heiligkreuz-Kirche, deren romanischem Kruzifix Wunderwirkung nachgesagt wurde. Mit dem Forstenrieder Park grenzt ein beliebtes Naherholungsgebiet an den Stadtteil an.

 

Doch das war nicht unser Reiseziel am 12. Januar des neuen Jahres des Schweines. Es war der erste Spieltag der Damen-Zwei zu Gast beim TSV Forstenried. Der zweite Gegner war die Mädchenmannschaft des GCDW. Ein weiteres wichtiges Ziel war es, die neuen „Leuchtblauen“ Trikots einzuweihen und der Welt zu zeigen.

 

Entgegen allen Gewohnheiten wurde die Motivationsansprache in die Kabine (s. Fußball und Handball) verlegt. Dieses Wagnis wurde belohnt und die D2 zeigte ein tolles Spiel auf allen Positionen und führte gegen den Tabellenzweien (!) recht souverän (mit 3 – 5 Punkten) zur Schlußphase in den beiden ersten Sätzen. Zum Leidwesen des PSV machten zwei hinterhältige Aufschlagsserien unsere Hoffnungen zunichte. Ein paar unglückliche Aktionen und Netzroller kosteten letztendlich zwei mögliche Satzsiege jeweils 3 Punkte vor dem Satzende. Auch wenn die Forstenrieder Seniorinnen aufgrund der 2:0 Führung selbstbewusst agierten, war doch der Kampfgeist der „Leuchtenblauen“ nie erloschen.

 

Es ist klar, daß man die Schiedsrichterleistung nie in Fragen stellen sollte. Jedoch hatten einige unparteiische Beobachter das Gefühl, dass den Putzbrunnerinnen (5x „n“) einige Kleinigkeiten zu viel abgepfiffen wurden.

 

Der Trainer war und ist der Meinung, dass das die beste Leistung der laufenden Saison war. Nach eingehender Analyse kann das sogar das beste Spiel seit seiner Vertragsunterschrift beim PSV gewesen sein. Detailstatistik kann auf Nachfrage nachgeliefert werden. Aber so viel sei verraten. Tolles Spiel im Hinterfeld, geniale Aufschlagsserien, schöne Zuspiele und Angriffe, gute Aktivität am Netz und nicht zu vergessen eine gut gelungene Aufstellung mit einer Libera (das war auch eine Premiere in dieser Saison.

 

Ein Lob, daß sich die Ladies gut merken dürfen und über die Punkteausbeute (61) stolz sein können. Guter Einsatz und toller Teamgeist, die vom Schwein (s. chinesisches Horoskop) leider nicht belohnt wurden.

 

Nach einer kurzen Erholungspause verschwand unerklärlicherweise das Schreibzeug des Berichterstatters. Hierzu konnten keine Notizen gefunden werden. Man hörte manche sagen, daß GCDW gegen uns gewann. Warum und wie, ist nicht so wichtig. Aber die Bezeichnung „Drillmaster“ war durchaus angebracht.

 

Die Mädchen werden sofort voller Motivation ins Training einsteigen und die guten Aktionen in ihr Gedächtnis einbrennen.

 

Ein lokaler Beobachter meinte, dass Forstenried neben Volleyball auch Dart, Schach und Tanzsport anbietet. Er sagte nicht warum das so wichtig sei, erwähnte aber, der PSV-Trainer wirkte in seinem leuchtblauen T-Shirt sehr zufrieden, weil er nicht nur wegen der gleichen Trikotfarbe zur Mannschaft dazu gehörte.