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Glühwein im Kaffee hilft nicht - Putzbrunn verliert 1:3

 

 

 

Es wurde ein Tag um schnell zu vergessen, in vielerlei Hinsichten.
Nachdem wir endlich mal wieder die ganze Halle für uns hatten, kamen die Gedanken über ein Querfeld wieder. Obwohl normalerweise vor allem der Zuspieler Basti J. für Probleme sorgte, war es dieses Mal Außenangreifer Mario K. der mit dem #mimimi angefangen hat.

 

Und so stand unser normales Feld, bevor wir uns doch für das Querfeld entschieden haben. Für Zuschauer hatten wir auch gesorgt; es wurden fleißig Flyer beim Christkindlmarkt verteilt und auch die anderen Putzbrunner Mannschaften wussten bereits Bescheid. Trotzdem hatten wir diesen Spieltag die gefühlt wenigste Anzahl von Zuschauern; vielleicht lag es auch an der Größe der Halle und die vielen Möglichkeiten die alle Fans hatten um sich hin zu setzen.

 

Die Spiele fingen traditionell an. Oder besser gesagt, der Gegner fängt immer an, wir warten erst mal einen halben Satz. Und so stand es wie zuvor auch gegen Kirchweidach 6-16 bevor die Herren sichselbst aktivierten. Und sie aktivierten sich ziemlich gut, wurde es doch noch richtig spannend am Ende. Aber wie so oft sind Spätstarter halt Zu-Spätstarter und gelang Kirchweidach mit einen Angriff-Netzroller das 25-23.

 

Satz 2 spielten wir da schon deutlich besser und konzentrierter und konnten am Satzanfang auch einen kleinen Vorsprung herausholen. Dieser hielt danach leider nur bis zur Satzhälfte und danach entstand ein hin und her mit am Ende wieder mal die Gegner am besseren Ende: 24-26.

 

Drei zu Null wollten wir dann aber doch nicht verlieren und so starteten wir in Satz 3 mit der gewöhnten Anfangsaufstellung. Und im 3. Satz lief alles irgendwie besser als davor. So konnten wir mit besserem Spiel den Satz mit 25-13 recht deutlich für uns entscheiden.

 

Satz 4 wollten wir dann nachziehen, aber das Schiedsgericht aus Holzkirchen hatte vermutlich keinen Bock auf ein 5-Satz Spiel und mischte sich sehr deutlich in das Spielgeschehen ein. Drei Sätze lang war es kein Problem, dass Blockspieler vorne eng zusammen rücken um die Sicht einzuschränken, macht halt auch die ganze Liga. Die ganze Liga, außer der Schiri in Satz 4.

 

Bei einem Sprungaufschlag für Sichtblock pfeifen, und das mehrmals im 4. Satz, dann hat einer seiner C Lizenz beim Kauf der Butter als Sonderangebot im Supermarkt gratis dazu bekommen.

 

Sichtlich verwirrt und irritiert sackte die Konzentration danach völlig ab. Aber klar, die Konzentrationssache ist unser Fehler und daran werden wir arbeiten müssen. Der 4. Satz ging dann auch ziemlich deutlich verloren und damit das ganze Spiel: 19-25, 1-3 und null Punkte.