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Rosenheim: Königliche Spiele

 

 

Unsere durchschnittliche Fahrtstrecke in dieser Liga beträgt 84 km. Das haben Berechnungen aus dem letzten Bericht ergeben. Puh, das ist eine Menge. Dennoch haben wir uns auf der diesmaligen Fahrt nach Rosenheim wieder einmal königlich amüsiert!

 

 

 

Nach einer langen Fahrt zwischen zahlreichen Schibussen, Reisegruppen an den Südpol und kasachischen LKWs, erblickten wir schließlich das lang ersehnte Rosenheim. Dort wurden wir gleich herzlich empfangen. Denn auch für unsere Gastgeber, ist es neu, Gäste aus dem fernen Norden zu empfangen. Anfänglich hatten sich beide Seiten, aufgrund der großen Entfernung, um etwaige Sprach- und Kulturbarrieren gesorgt. Diese verflogen jedoch relativ schnell, als man sich näher kennen lernte.

 

 

 

Nun zu den Spielen:

 

Unser erstes Spiel gegen den Gastgeber MTV Rosenheim II war eine königliche Partie. Die Rosenheimer hatten durch ihren Heimspiel-Vorteil, eine ganze Batterie an lautstarken Vätern mitgebracht, welche unseren allein nachgereisten Fan und (Nicht-Vater) leider übertönten. Zudem bewiesen die recht jungen Spielerinnen des MTV Rosenheims auch noch gute Qualitäten auf dem Feld und bewiesen aufgrund ihrer Jugendlichkeit eine starke Ausdauer. Diese Kombination verhalf ihnen zuletzt zu einem 3:1 Sieg.

 

 

 

Unser zweiter Gegner war der TSV 1861 Tittmoning II. Um die Spannung gleich vorne weg zu nehmen, können wir verlauten, dass wie einen 3:0 Sieg zurück in die weite Heimat nehmen konnten. Dennoch lagen wir jeweils im ersten und dritten Satz schon weit zurück und konnten uns nur dank unserer Königsdisziplin langsam zurückkämpfen und den Sieg schließlich einfahren. Trotzdem war es ein Spiel auf Augenhöhe und hat uns viel abverlangt.

 

Zum Glück jedoch keine weiteren Spielerinnen, denn dieses Schicksal traf uns vermehrt in den letzten Wochen.

 

Zwei Spielerinnen sind aktuell verletzt und eine ist beim Schrankschubladen-Öffnen am Morgen des Spieltags etwas in den Rücken geschossen... Mai, wir werden halt auch nicht jünger! Bekanntlich heißt es ja: Sport ist Mord, nur Sprit hält fit und flüssig Brot macht Wangen rot! Dies weiß auch unser fürsorglicher Trainer und hat uns das gewonnene Finale mit einem Kasten Radler versüßt. Danke Coach!

 

 

 

Vor der Abfahrt gingen alle Spielerinnen noch einmal für kleine Königstiger, damit die lange Heimreise nicht auch noch durch diverse Boxenstopps verzögert werden musste.

 

Denn jeder Hippie muss mal Pipi!

 

 

 

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.