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Erfolgreicher 3-er Spieltag in Putzbrunn

Endlich war es dann soweit. Ein Heimspieltag mit drei Putzbrunner Mannschaften. In einer ausverkauften Putzbrunner Dreifachhalle hatten die Einweiser alle Hände voll zu tun den Zuschauern einen Parkplatz zuzuweisen. Zum Glück hat die Gemeinde Putzbrunn ausreichend Behindertenparkplätze und der Verein hat in aller Eile auch ein paar Tribünenplätze für angereiste Opas und Omas eingerichtet.

 

Die zweiten Herren mussten diesmal ihre Spitzenreiterposition verteidigen. Das erste Spiel war gegen Unterhaching IV, die wir bereits vom vorigen Spieltag kannten. Putzbrunn, wieder mit Ersatzcoach Rene Mittrach, und mit gleichem Konzept, würden gerne den 3:2 Sieg von damals wiederholen. Jedoch war Unterhaching da anderer Meinung und hatte all ihre Spieler mit einer Größe unter 1,65 m ersetzt durch Spieler mit einer Größe von über 2 m. Es kostete dann auch viel Mühe die langen Kerle im 1. Satz mit einem Spielstand von 25:23 in die Knie zu zwingen. Der 2. Satz war genau so knapp, jedoch kippte dieser in die andere Richtung: 24:26 für Unterhaching. Coach Rene nahm alle Verantwortung auf sich und meinte, dass alle Sätze die knapp ausgehen auf das Konto vom Coach gehen. Mit diesem Freibrief für die Mannschaft, ging der 3. Satz entspannt mit 25:23 an Putzbrunn und der letzte Satz war nur noch eine Formsache: 25:19.

 

Das zweite Spiel gegen die starken Schwabinger, bis jetzt 3. in der Liga, sah dann schon ganz anders aus. Die erschöpften Putzbrunner wurden im ersten Satz klar geschlagen mit 19:25 und auch der 2. Satz sah nicht viel besser aus. Auf einen Stand von 9:17 wurden die ältesten Spieler von Putzbrunn, M.d.W. aus P. und F.K. aus Neuk. ausgewechselt (leider mussten die Namen fingiert werden, da der Autor keinen bloßstellen wollte und irgendwelche Linienläufe vermieden werden sollten). So konnte der Ersatzsteller Max Blank (normalerweise Angreifer aber mit über 100 Trainingsstunden als Steller für den Fall dass…) seinen Dienst beweisen. Leider konnte auch er das Blatt nicht wenden, aber die Pause hat den beiden älteren Spielern gut getan. Das Gerücht geht um, dass der Inhalt ihrer Trinkflasche dazu beigetragen hat, aber das konnte keiner nachweisen. Der ganzen Mannschaft schien die Pause stellvertretend gut getan zu haben und plötzlich gingen die Sätze relativ einfach nach Putzbrunn (25:17, 25:17, 15:6). Vielleicht war SC Schwabing auch selber nicht mehr ganz taufrisch, aber ein verloren geglaubtes Spiel wurde auf spektakuläre Weise in einen 3:2 Sieg umgedreht.

 

Und so wird die ganze Bezirksklasse 3 von den Putzbrunnern dominiert. Die ganze Bezirksklasse? Nein! Ein von unbeugsamen Loisachern bevölkertes Dorf, hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Putzbrunner Legionäre, die als Gewinner in den befestigten Regeln, weiterspielen müssen.