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Reisebericht Chiemgau – Teil 1

 

Da die Damen in diesem Jahr nicht in der üblichen Bezirksklasse 3 (Region München Ost) spielen, sondern in der Bezirksklasse 4 (Region alles östlich der Region München Ost ), berichten wir über die für uns alle unbekannte Region Chiemgau und Umgebung.

 

Im 1. Teil: Bergen.

 

LUFTKURORT Bergen ist ein idyllisches Dorf zwischen dem Chiemsee und Salzburg. Von München aus zu erreichen über die A8, Ausfahrt Bergen (nach der Tankstelle). Je nach Urlaubszeit in den Niederlanden, Skibedingungen und Traumwetter ist die Strecke München – Bergen in 1 – 2 Stunden zu schaffen. Klug wie wir waren, haben wir die 2 Stunden einkalkuliert, gebraucht haben wir aber nur eine.

 

Oder besser gesagt, wir hatten eine Stunde Zeit für Sightseeing.

 

Luftkurort Bergen hat 4933 Einwohner (Quelle: Wikipedia) und eine Seilbahn (Quelle: Wikipedia und auch gesehen). Bergen hat auch eine Bäckerei (leider schon geschlossen um 12 (…) und ein Gasthof (leider noch nicht offen um 12 (…).

 

Was Bergen allerdings vorgibt zu haben, aber nicht wirklich hat, ist ein Café Fellows. Hocherfreut waren wir, dass wir die Stunde extra Zeit beim Café Fellows überbrücken konnten. Zeit für guten Café und Frühstück. Adresse: Bahnhofstrasse 75, Bergen. Wir waren ein bisserl skeptisch, aber nachdem wir sogar bei der Tankstelle Bergen an der Autobahn ein Café Fellows sahen, waren wir nur etwas verwundert über Zwei Café Fellows in Bergen und Umgebung.

 

In Bergen gibt es Radio Baywel (sagt das Auto). Bayernwelle 94.6 hatte interessantes zu bieten. So interessant, dass wir ohne es zu merken an der Bahnhofstrasse 75 (Café Fellows) vorbei gefahren sind, ohne jemals ein Café Fellows oder einen Bahnhof gesehen zu haben. Wir beschlossen umzudrehen und bei den Schildern für Schwimmbad und Klärwerk nach rechts zu fahren. Wir hoffen, dass die Gemeinde nicht für die kostengünstige Kombi gewählt hat.

 

Zurück bei Café Fellows an der Bahnhofstr. 75. Dort war auch ein Nagelstudio und zwei Parkplätze. Einer für die Gäste vom Nagelstudio, und einer für Raphael. Ganz willkommen fühlten wir uns da nicht. Das Problem war aber größer als nur zwei Parkplätze. Das Problem war vor allem: Zwei Parkplätze, aber kein Café Fellows. Zwei Parkplätze, ein Haus (vermutlich von Raphael), ein Nagelstudio (vermutlich von seiner Frau), und sonst gähnende Leere, sowie wir uns Bergen vorstellen würden.

 

Bergen hat aber mehr zu bieten, auch ohne Café Fellows. Es gibt eine Sparkasse und neben dem Gasthof gibt es ein Eiscafé. Da der Gasthof nicht geöffnet hatte, das Eiscafé aber schon, entschlossen wir uns für letzteres. Und das war eine gute Wahl. Es gab guten Café und Flammenkuchen. Guten Flammenkuchen.

 

Nach dem Spiel (für die Spiele gibt es einen eigenen Bericht) musste natürlich gegessen werden. Es war so gegen 19:00 Uhr, aber das war anscheinend schon problematisch. Die Pizzeria hatte nämlich schon Weihnachtsurlaub (…) und der Bayerische Hof war stockfinster, also nicht geöffnet.

 

Deshalb müssen wir Euch, liebe Leser, die kulinarische Vielfalt Bergens leider ein anderes Mal beschreiben. Man hatte sich für die Gastronomie dahoam entschlossen. Der Alter Wirt, gescheit wie immer, und mit den Herren des Putzbrunner SVs bestückt wurde ausgewählt. Und dahoam, da schmeckst wie immer am besten.

 

Nächstes Mal in dieser Reihe: Putzbrunn. Für alle Chiemgauer eine Reportage aus dem Leben im Dorf neben der Großstadt. Wo Bäckereien und Gaststätten immer geöffnet haben.