· 

Ein teures Wochenende für den Jüngsten

Am 3.11 war es wieder soweit. Endlich wieder ein Spieltag. Obwohl Spieltag? Eigentlich war es nur ein halber Spieltag, da die Taufkirchner leider absagen mussten. Blieben nur noch die technisch begabten Unterhachinger übrig. Für dreieinhalb Zuschauer (der verletze Matze Perkovic, Opa, Oma und die kleine Schwester von Kjell de Wit) gab es ein wahnsinnig spannendes Spiel. Die sonst so treue Fan-Gemeinde der zweiten Herrenmannschaft (die meisten der Fans mussten selber spielen oder irgendein Spiel pfeifen) haben ein wirkliches Spektakel verpasst.

 

Nachdem der erste Satz mit 11 Aufschlagsfehlern mit 23:25 an Unterhaching ging, gab es taktische Anpassung von Ersatzcoach René Mittrach. Er meinte, dass die Aufschläge auch über das Netz und im gegnerischen Feld landen dürfen. Vor allem die erfahrenen Spieler wussten diese spitzfindige Anweisung gut umzusetzen und prompt wurde der zweite Satz mit 25:18 gewonnen. Der 3. Satz wurde eine Kopie vom ersten Satz und nach einen verschlagenen Aufschlag von Kjell de Wit beim Stand von 25:24 (Kasten!) ging der Satz wieder an Unterhaching mit 25:27. Wieder wusste der Coach mit konkreten Anweisungen vor allem die Aufschläge zielgerichteter zu bekommen und mit einer Aufschlagsserie von  Kjell de Wit (10 Punkte!); der jetzt wirklich anfing eine Hauptrolle in diesem Spiel zu übernehmen, ging der Satz mit 25:17 an die Putzbrunner. Der letzte Satz ging zum Schluss etwas unspektakulär mit 15:7 an Putzbrunn, aber da die Hälfte der Zuschauer eh schon ersetzt wurden durch Unterhachinger Zuschauer, war das nicht so schlimm.

 

Zusammengefasst können wir feststellen dass unser inoffiziell 16-Jähriger, doch offiziell noch 15 (da der Geburtstagskasten noch fehlt) sich inoffiziell gut integriert hat, aber offiziell halt noch nicht (da der Einstandskasten auch noch fehlt). Volleyball ist halt teuer.